Ruhetraining für Junghunde(besitzer)

Junghunde sind durch die Pubertätsphase physiologisch nicht in der Lage ihre Impulse so gut zu kontrollieren wie ein erwachsener Hund. Dementsprechend schreien, strampeln und springen was das Zeug hält, wenn sie etwas aus der Fassung bringt. Das können andere Hunde sein, der Besuch, die Katze vom Nachbarn oder auch einfach ... nichts (Langeweile). Gerade die Hunde, die rasse- und persönlichkeitsbedingt zu einem stärkeren Temperament neigen, haben zwangsweise eher Probleme mit der Impulskontrolle, Emotionsregulation oder auch zusammengefasst Selbstregulation, woraus eine auch eher schlechtere Frustrationstoleranz resultiert. Aber auch diese Hunde können durch ihren Halter lernen, abzuschalten und, wenn es notwendig ist, z. B. in der Arbeit oder Beschäftigung, wenn eine hohe Motivation erwünscht ist, anzuschalten.

 

Diese Erregungskontrolle ist ein großer Bestandteil des Workshops. Hier erfährst du aber auch mehr über verschiedene Tipps und Tricks, wie du deine Gewohnheiten im Alltag ändern kannst, damit sich dein Junghund besser zusammenreißen kann. Wir sprechen über Bedürfnisse, Lernerfahrungen, lerntheoretische Grundlagen und warum du nicht verzweifeln solltest, auch wenn es gerade sehr anstrengend mit dem Jungspund ist. Zu wissen, dass er nicht anders kann, nimmt einem den Druck und die Gewissheit, dass er es nicht gegen dich, sondern für dich tut, damit du mehr über dich lernen kannst. Die Pubertät ist eigentlich eine Chance, eine sehr innige Beziehung mit dem Hund einzugehen, wenn man bereit ist, an sich zu arbeiten.

Workshop

28. Mai 2021

16:30 bis 18:30 Uhr

auf unserem Trainingsgelände

Pro Mensch-Hund-Team

35,- Euro


Maximale Teilnehmeranzahl: 8 Mensch-Hund-Teams.

Buchungsformular

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